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Stadtmuseum sucht Erinnerungsstücke |
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Am 9. November 2008 wird die Ausstellung „Demokratie und Diktatur – Neumarkt 1919-1945“ im Stadtmuseum Neumarkt eröffnet. Dies hat Oberbürgermeister Thomas Thumann heute verkündet. Die Ausstellung läuft bis zum 12. April 2009. Zeitgenössische Bilder und Objekte, vor allem aus Neumarkt, sollen in dieser Ausstellung die Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reiches in Neumarkt dokumentieren. „Es soll dabei nicht um eine Verherrlichung der NS-Zeit gehen, sondern um die Darstellung dieser ereignisreichen Jahre mit Blick auf das individuelle Erleben Neumarkter Bürger“, so Oberbürgermeister Thumann.
„Persönliche Schicksale spielen die zentrale Rolle der Ausstellung. Deshalb liefern gerade Zeitzeugen aufschlussreiche und besonders interessante Schilderungen der damaligen Zeit.“
Das Stadtmuseum Neumarkt zieht zum Beispiel den Neumarkter Zeitzeugen Alfred Braun zu Rate, der sich noch gut an seine Kindheit und Jugend in der Weimarer Republik und im Dritten Reich erinnert. Neben zahlreichen Anekdoten, die er sehr anschaulich und detailliert wiedergeben kann, hat er auch noch Dokumente, wie Photos und Briefe aus dieser Zeit. Und genau solche Erinnerungsstücke sind besonders gefragt.
Die Vorbereitungen für die Ausstellung laufen bereits auf Hochtouren. Und obwohl das Stadtmuseum bereits einige Gegenstände aus der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reiches im Depot hat, ist man noch weiter auf der Suche nach aussagekräftigen Objekten. Denn nicht Texte, sondern greifbare Gegenstände sind es, die die Erlebnisse und Geschehnisse dieser außergewöhnlichen Zeit anschaulich machen und im Gedächtnis der Besucher bleiben. Deshalb sind alle Bürger dazu aufgerufen nach Dokumenten und Gegenstände aus der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reiches zu suchen und sie dem Stadtmuseum für diese Ausstellung zur Verfügung zu stellen.
Die Ausstellungsobjekte werden dabei nur im entsprechenden Kontext und mit entsprechenden Erklärungen präsentiert, um nicht ins falsche Licht gerückt zu werden. Es soll nicht zu einem Lobpreis der „Helden“ der Nazi-Zeit werden, sondern es soll die Neumarkter Stadtgeschichte zu dieser Zeit aufgezeigt werden. Wer also etwas zum Ausstellungszweck abzugeben hat oder Fragen dazu hat, soll sich ans Stadtmuseum in der Adolf-Kolping-Straße 4 wenden. Das Stadtmuseum ist Dienstag bis Donnerstag jeweils Vormittags telefonisch unter der 09181-2401 zu erreichen oder per E-Mail an
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