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Mit der Eröffnung der Altstadt-Passage wird Neumarkt als Einkaufsstadt noch attraktiver. Am Donnerstag um 9.30 Uhr werden Oberbürgermeister Thomas Thumann und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Karl Novotny das symbolische rote Band durchtrennen und damit grünes Licht für den ersten Einkaufsbummel geben.
Sieben Jahre lang herrschte ein Provisorium am Unteren Markt. So lange ist es her, seitdem der seinerzeitige Kaufhausbetreiber NKD das Objekt mit den Hausnummern 12 und 14 verlassen hatte. Dürre Zeiten brachen an für die sanierungsfällige Bausubstanz, zunächst ohne konkrete Aussicht auf Zukunftsperspektiven. Bis dann die Sparkasse, die bereits 1984 im Rahmen eines damals anhängigen Konkursverfahrens ein Drittel des Anwesens erworben hatte, das Gebäude komplett übernahm und begann, neue Alternativen zur Nutzung zu erschließen. Neue Planungen "Wir wollten als kommunaleInstitution ein städtebauliches Problem lösen", schildert Vorstandsvorsitzender Karl Novotny die Motivation für dieses Projekt, das für ein Geldinstitut eher ungewöhnlich ist. Zunächst angedachte Lösungen für ein großes Innenstadt-Hotel in Zusammenarbeit mit einer Hotelkette, deren liefen im Sande. Daraufhin beschloss der Sparkassen-Vorstand: "Wir bauen selber". In Zusammenarbeit mit dem Neumarkter Architekturbüro von Theo Nutz entstand schließlich ein Gebäude für Einzelhandelsgeschäfte, das den Bürgern einen überdachten Einkaufsbummel ermöglichen wird - eine Passage eben. Und konsequenterweise heißt das Projekt heute auch Altstadtpassage, wie die Neumarkter im Rahmen einer Ausschreibung im Februar 2006 entschieden haben. Verbindendes Element Vom alten Kaufhaus ist bis auf die Außenmauern nicht mehr viel übriggeblieben, dazu sind die modernen Anforderungen sowohl von der Nutzung als auch von der Sicherheit her zu vielfältig. Aber das neue Gebäude greift traditionelle Elemente auf wie Giebelform, Dachgauben oder Dacheindeckung und fügt sich damit harmonisch in die Architektur der Altstadt ein. Nach rund 14 Monaten Bauzeit ist nun planmäßig ein schmuckes Objekt entstanden, das 1.200 Quadratmeter Ladenfläche und 2.400 Quadratmeter Bürofläche bietet, und das mitten im Stadtkern. Dementsprechend erfüllt die Altstadt-Passage auch mehr, als ausschließlich umbauten Raum zu bieten: Sie verbindet sym-bolisch Oberen und Unteren Markt ebenso wie den Bereich der Marktstraße mit der rückwärtigen Glasergasse und schafft dadurch gleichzeitig eine Anbindung zum Residenzplatz. Hochwertiges AngebotDie Altstadt-Passage besitzt also ausreichend Potenzial, sich zu einem Einkaufs- und Begegnungsort mit Atmosphäre zu entwickeln - für Karl Novotny allein Grund genug, bei der Mieterwahl auf Qualität bedacht zu sein. Hochwertige Bekleidung, Uhren, Geschenkartikel werden unter anderem angeboten, und Gastronomen haben die Chance, die fünf Meter breite und lichtdurchflutete Passage mit ihrem Glasdach zu einer neuen Lebensader zu entwickeln.
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