Was motiviert uns zur Blutspende?

Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 14:28 Uhr

brkAls Hauptmotivation für die Blutspende gelten altruistische Gründe: Leben retten, Menschen helfen, Gutes tun stehen laut einer durchgeführten Befragung1 mit 56 Prozent an oberster Stelle. In Deutschland spenden dennoch nur etwa 3,5 Prozent der Bevölkerung; in Bayern sind es immerhin mit 7 Prozent doppelt so viele. Was hält uns Menschen von der Blutspende ab? Nichtspender stellen sich die Blutspende unangenehm vor, z. B. aufgrund der Nadel, oder haben Angst ohnmächtig zu werden. Eine weitere Begründung ist, dass man kein Blut sehen kann.

Wie können die Nichtspender von der Bedeutung der Blutspenden überzeugt und zur Spende motiviert werden? In einem Experiment2 wurde anhand zwei unterschiedlicher Aufrufe untersucht, wie man Menschen dazu bringt, Blut zu spenden. Die eine Version ist positiv formuliert: "Handeln Sie jetzt! Retten Sie jemandem das Leben!" Die andere macht dem Nichtspender die Konsequenz des “Nicht-Spendens“ deutlich: "Zögern Sie nicht! Helfen Sie, jemanden vor dem Tod zu bewahren!" Die drastische Variante, die einen nicht als Lebensretter anspricht, sondern als “Todesverhinderer“, bewegt 60 Prozent mehr Menschen dazu, Blut zu spenden.

Warum ist es wichtig Blut zu spenden? Der Blutspendedienst des BRK benötigt jeden Tag etwa 2.000 Blutspenden, um kranke und verletzte Menschen in Bayern mit lebensnotwendigen Blutprodukten versorgen zu können. Besonders in der Notfallmedizin sind Blutkonserven unumgänglich. Mit einer Blutspende bieten Spenderinnen und Spender zahlreichen Patienten, wie z.B. Miriam (www.gegen-gleichgueltigkeit.de/miriam) überhaupt erst eine Überlebenschance. Miriam benötigt aufgrund einer angeborenen chronischen Blutarmut alle 3 Wochen neues Blut – eine Alternative gibt es derzeit für sie nicht. Daher ist es wichtig, dass weiterhin regelmäßig Blut gespendet wird.

„Gerade bei Unfallpatienten oder Patienten mit anderweitigen Blutungen ist die Gabe von Bluttransfusionen absolut lebensrettend. Im operativen Bereich, denken wir z. B. an die Herz- und Gefäßchirurgie, könnten lebensrettende Eingriffe ohne ausreichende Blutversorgung überhaupt nicht vorgenommen werden. Es entspricht der ärztlichen Kunst, für jeden Patienten die richtige Indikation zur Transfusion zu treffen. Ohne eine ausreichende Bereitschaft der Bevölkerung zu Blutspenden ist die medizinische Versorgung in Deutschland und anderswo in der Welt in vielen Bereichen gefährdet.“ Prof. Dr. med. Reinhard Henschler, Leiter Abt. für Transfusionsmedizin, Zelltherapeutika und Hämostaseologie, Klinikum der Universität München.

Die Blutspende beim Blutspendedienst ist Hilfe, die ankommt. Sie ist selbstlos und für viele Menschen unendlich wertvoll, so BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann. Auch Sie können aktiv werden!

Die aktuelle Termine finden Sie in unserem Eventkalender.

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Das Museum Lothar Fischer über die Weihnachtsfeiertage

Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 14:18 Uhr

NM LogoÜber die Weihnachtsfeiertage zeigt das Museum Lothar Fischer noch bis Sonntag, den 11. Januar 2015 die viel beachtete Sonderausstellung „Asger Jorn zum 100. Geburtstag - Der Künstler und sein Galerist Otto van de Loo“. Die Schau würdigt nicht nur das bedeutende Schaffen des dänischen Malers Asger Jorn, sondern ist zugleich eine Hommage an seinen Wegbereiter und Galeristen Otto van de Loo, der dieses Jahr seinen 90. Geburtstag feierte. Er stellte 1958 erstmals das Werk Jorns in Deutschland in seiner Münchner Galerie aus.

18-Asger Jorn Prosit Neujahr 1957.58Am Do. 25. und So. 28. Dezember finden jeweils um 15.00 Uhr Führungen mit Dr. Bettina Mayer durch die Asger-Jorn-Ausstellung statt und am Fr. 26.12. wird um 15.00 Uhr der Film „Ager Jorn - Am Anfang war das Bild“ von Otto van de Loos Tochter Marie-José van de Loo gezeigt, der auf zahlreichen, spannenden Interviews und Gesprächen mit Jorns Künstlerfreunden basiert. Sie alle standen ab 1937 bis zu Jorns Tod 1973 in engem Kontakt mit dem international agierenden Dänen. Dieser Film ist noch heute das aufschlussreichste und vielfältigste Filmdokument, das jemals über den Maler, Grafiker, Bildhauer und Kunsttheoretiker gedreht wurde.

An beiden Weihnachtsfeiertagen und an Neujahr ist das Museum von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, an den Wochenenden von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Am 24. und 31.12. sowie am 6.1. ist das Museum geschlossen.

Führungen für die ganze Familie sind selbstverständlich nach telefonischer Vereinbarung unter 09181/510348 auch außerhalb der Öffnungszeiten buchbar. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Museum zwischen den Jahren!

   

Unfallflucht

Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 09:52 Uhr

polizei unfallUnbekannter Fahrzeugführer hat am 16.12.2014, 17.05 Uhr, in Neumarkt, Friedenstraße, einen ordnungsgemäß geparkten Pkw  Mercedes / Viano, angefahren und beschädigt. Der Verursacher fuhr einfach weiter.
Schaden am Pkw ca. 100 Euro.
Es handelte sich um einen goldfarbenen Pkw Mercedes mit Neumarkter Kennzeichen.
Wer kann Hinweise geben?
Sachdienliche Hinweise bitte an die PI Neumarkt, Telefon: 09181/4885-0.

   

Verkehrsunfall mit Verletzten

Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 09:41 Uhr

polizeibayernZwei Fußgänger wurden bei einem Verkehrsunfall am 16.12.2014, 18.15 Uhr in Neumarkt leicht verletzt.
Eine 54-jährige Opel-Fahrerin fuhr aus der  Weinberger Straße kommend nach links in die Regensburger Straße ein. Zur gleichen Zeit gingen zwei Fußgänger, eine 44-jährige Frau und ein 48-jähriger Mann über die Fußgängerfurt der Regensburger Straße in Richtung Friedhof.
Die Frau wurde vom Pkw erfasst, durch die Luft geschleudert und blieb anschließend verletzt auf der Fahrbahn liegen. Der Mann, welcher nicht vom Auto erfasst wurde erlitt einen Schock.
Am Pkw ist kein Schaden entstanden.

   

Halle zur Lagerung von Bauschutt fertiggestellt

Mittwoch, den 17. Dezember 2014 um 11:29 Uhr

NM LogoDie Stadt Neumarkt hat im Bereich der Kompostieranlage des Bauhofes eine Halle zur Lagerung von Bauschutt errichtet. Diese sei nun fertiggestellt, wie Oberbürgermeister Thomas Thumann bei einem Pressetermin ausführte. Bisher wurden auf der Kompostieranlage Bauaushub und Bauschutt von den Baustellen der Stadt zwischengelagert worden. Allerdings lagerte das Material 17-Die neue Halle wird begutachtet Foto Franz Jankaim Freien und es bestand die Möglichkeit von Auswaschungen eventuell enthaltener Schadstoffe in den Untergrund. Dazu ist nun die Halle errichtet worden, die als Schutz vor Witterungseinflüssen dienen soll. Im Juni hat der Bausenat den Bau beschlossen, im September war Baubeginn und nunmehr, so Oberbürgermeister Thumann weiter, „steht die Halle mit 340 Quadratmetern Nutzfläche bereits. Sie ist sehr zügig umgesetzt worden.“ Entstanden sind vier Boxen mit je zehn Metern Länge, für die die Stadt insgesamt 280.000 Euro investiert hat. Oberbürgermeister Thumann dankte den Mitarbeitern der Stadt, des Bauhofes und der Stadtgärtnerei sowie den beteiligten Firmen für die Durchführung und Begleitung der Maßnahme.

   

Für 3 Monate nach Südafrika

Mittwoch, den 17. Dezember 2014 um 11:26 Uhr

NM LogoNoch bis zum 10. Januar können sich zwei junge Neumarkterinnen und Neumarter für ein Projektstipendium des ASA-Programms bewerben. Besonders interessant in diesem Jahr ist, dass auch ein kommunales Projekt zwischen der Stadt Neumarkt und der Gemeinde Drakenstein in Südafrika dabei ist. Für ein ca. sechsmonatiges Projekt können zwei Studierende bzw. junge Erwachsene mit abgeschlossener Berufsausbildung im Bereich Umwelt, Medien und/oder Kommunikation, die zwischen 21 und 30 Jahre alt sind, bei der Klimapartnerschaft zwischen Neumarkt und dem südafrikanischen Drakenstein aktiv mitwirken. Dabei geht es neben dem Thema „Klimaschutz und Klimawandel“ auch um soziale Aspekte wie den Fairen Handel. Das ASA Kommunal Programm umfasst zusätzlich zur dreimonatigen Projektphase in Drakenstein/Südafrika ein ebenso langes Projektpraktikum bei der Stadt Neumarkt i.d.OPf. Das „Klimateam“ von zwei Teilnehmenden aus Neumarkt und aus Drakenstein durchläuft beide Phasen gemeinsam. Die 17-Shaks in Mbekweni Drakenstein„kommunale Klimapartnerschaft“ zwischen Neumarkt und Drakenstein wurde im März 2014 begründet und bis Ende September 2015 wird durch eine enge Zusammenarbeit beider Kommunen ein Handlungsprogramm erarbeitet. Das Klimateam soll diesen Prozess begleiten und unterstützen. Zwischen April und September 2015 soll ein Dokumentations-Projekt durchgeführt werden, mit dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kreativ und vielseitig Menschen und Akteure einer nachhaltigen Entwicklung sowohl in Drakenstein als auch in Neumarkt in den Mittelpunkt stellen sollen. Hierzu sind z.B. Interviews, Porträts, Originaltöne oder Filmsequenzen zu erstellen. Die Nordphase findet von April bis Juni 2015 statt und beinhaltet – ergänzend zum Praktikum in Neumarkt – zwei ASA-Seminare (im April und im Juni 2015) sowie ein ASA-Kommunal-Vernetzungstreffen Anfang Mai 2015. Die Südphase in Drakenstein/Südafrika erfolgt – in Absprache mit der Partnerkommune – ab Juli 2015. Besonders erwünscht sind Bewerbungen von interessierten Kandidatinnen und Kandidaten, die aus dem Stadtgebiet Neumarkt i.d.OPf. kommen. Alle weiteren Informationen sowie die genauen Voraussetzungen für eine Bewerbung sind auf der Internetseite www.asa-programm.de (ASA Teilprogramm Kommunal) abrufbar. Hier können sich Interessenten auch direkt bewerben. Rückfragen nimmt auch das Bürgerhaus Neumarkt unter Tel. (09181)255-2600, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. entgegen.

   

Museum Lothar Fischer erhält eine Schenkung aus Neumarkter Privatbesitz

Mittwoch, den 17. Dezember 2014 um 11:17 Uhr

Museum Lothar FischAb sofort zeigt das Museum Lothar Fischer den „Porträtkopf Hans Lentz“, den Lothar Fischers Vater Max Fischer um 1941 geschaffen hat. Der 34 cm große Terrakotta-Kopf, der nun im Obergeschoss des monografischen Künstlermuseums gemeinsam mit Werken von Lothar Fischers Eltern, Max und Rosa Fischer, sowie zahlreichen Kinderzeichnungen des Museumsstifters ausgestellt wird, wurde dem Museum von Susanne Lentz, der Tochter des Porträtierten im November als Schenkung vermacht. Laut ihrer freundlichen Auskunft war Hans 17-Kopf.3Lentz zum Zeitpunkt der Entstehung des Kopfes etwa 15 Jahre alt. Auftraggeber waren demnach wohl die Mutter Erna und der Vater Victor Lentz, welcher kaufmännischer Direktor der Express Werke AG von 1929 bis November 1956 hier in Neumarkt war. Der Sohn Hans Lentz arbeitete zeitweise in den Expresswerken als Ingenieur und gehörte zum Kader der Express-Werke-Rennfahrer.
Neben diesem Kopf, der im Haus der Familie Fischer in Neumarkt in der Mariahilfstraße geschaffen worden ist, hat Susanne Lentz gemeinsam mit ihrer Schwester Erna Lentz dem Museum noch einige Aquarelle von Max und Rosa Fischer vermacht, wofür das Museum herzlich dankt.
Bis zum Ende der derzeitigen Sonderausstellung „Asger Jorn zum 100. Geburtstag - Der Künstler und sein Galerist Otto van de Loo“ am 11. Januar 2015 ist der „Kopf Hans Lentz“ noch als Kunstwerk des Monats im Museum in der Weiherstraße 7a zu sehen.

   

Neue E-Bike Ladestation vorgestellt

Mittwoch, den 17. Dezember 2014 um 10:41 Uhr

NM LogoOberbürgermeister Thomas Thumann hat die neue E-Bike Ladestation am Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Dies sei ein weiterer Baustein in den Bemühungen Neumarkts, das Thema E-Mobilität voranzutreiben. Die Stadt selber habe bisher bereits zahlreiche E-Fahrzeuge im Einsatz, unter anderem fahre er selber als Dienstwagen ein Elektrofahrzeug für den Nahverkehr. Darüber hinaus besitze die Stadt noch Fahrzeuge im Bauhof, in der Stadtgärtnerei und bei den Stadtwerken. Zudem hat die Stadt zehn E-Bikes als sogenannte „Stadträder“ im Einsatz und dazu noch einen E-Roller für Dienstfahrten. Auch Ladestationen seien bereits eingerichtet worden, etwa bei den Stadtwerken und am Oberen Markt, wo PKWs kostenlos mit Strom betankt werden können. Auch die Dienstfahrzeuge können am Rathaus über eine eigene Steckdose beim Carport geladen werden. Oberbürgermeister Thumann betonte, dass in allen städtischen Einrichtungen und auch bei den Ladestationen Öko-Strom verwendet werde. Die Einrichtung der E-Bike 17-OB Thumann stellte die neue E-Bike-Ladestation vor Foto Franz JankaLadestation am Rathaus habe rund 9.000 Euro gekostet. Sie bietet in acht Boxen Platz für bis zu 16 Akkus von E-Bikes, die dort ebenfalls kostenlos geladen werden können. Mitzubringen ist lediglich das Ladegerät für die speziellen Akkus der jeweiligen Fahrradmarken und ein Zwei-Eurostück, das eingeworfen werden muss, damit der Schlüssel abgezogen werden kann. Auf diese Weise sind die Ladestationen dann gesichert. Nach Rückkehr und beim Einstecken des Schlüssels wird das Zweieurostück wieder zurückgegeben. Oberbürgermeister Thumann, Stadträtin Ruth Dorner und Stadtrat Bernhard Lehmeier sehen die Ladestation als guten Service vor allen Dingen für Radtouristen, die ihren Aufenthalt in Neumarkt dazu nutzen können, ihre E-Bikes aufzuladen. Sie hoffen, dass die E-Bike Ladestation gut genutzt werde. Oberbürgermeister Thumann dankte allen, die sich für diese Einrichtung eingesetzt haben und vergaß nicht darauf hinzuweisen, dass natürlich auch Neumarkter Bürgerinnen und Bürger diese Ladestationen für ihre E-Bikes nutzen können.

   

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